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Portraitfotografie mit Nordlicht FAZIT

Nun möchte ich mit Euch ein kleines Fazit zu unserem Tutorial ziehen. Das ist aus meiner Sicht übrigens eine sehr wichtige Sache am Ende eines Tests oder eines Versuchs. 

Wir haben in dem Tutorial gelernt, dass das Nordlicht eine konstante Lichtquelle ist, die zu jeder (Tages) Zeit reproduzierbar ist. Das Licht bleibt gleich. Das hilft uns natürlich Projekte auch von der Zeit unabhängig über eine längere Zeit zu planen und durchzuführen. Letztendlich genauso wie die Maler damals in ihren Ateliers. Die Portraits der Adligen wurden bestimmt nicht in 5 Stunden gemalt, sondern sicherlich über viel Sitzungen. 

Als nächstes haben wir Naomi um das Licht positioniert, um zu sehen wie sich der Lichtcharakter verändert. Normalerweise bewegen wir im Studio eher das Licht um das Model und nicht das Model um das Licht.

In der Collage habe ich 4 Motive aus den 3 Positionen ausgewählt, an denen man am besten die Veränderung durch das Licht erkennen kann. In allen Bildern solltet Ihr in der Lage sein, die Richtung des Lichtes zu lesen. Für welches Licht man sich am Ende entscheidet, ist immer eine sehr persönliche Sache und/oder hängt vom Model ab. Naomi sieht auf allen Bildern sensationell aus und deshalb ist es schwer einen Favoriten zu bestimmen, aber das ist nicht immer so einfach. 

School of Lumix Licht Tutorial Nordlicht

Testet zu Beginn Eures Shootings ruhig mehrere Versionen vom Licht und den Aufhellern. Meistens zeigt sich sehr schnell, welches Licht Euch persönlich am besten gefällt. Besprecht das Licht aber auch mit Eurem Model, so dass das Model weiss, wie es selber in dem Licht wirkt und wie es sich bewegen kann. Gleichzeitig bekommt das Model auch eine Sicherheit, die natürlich äusserst wichtig für ein Shooting ist. Haben alle ein gutes Gefühl, entstehen in der Regel die schönsten Fotos.

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Portraitfotografie mit Nordlicht ( Teil 3 )

Portraitfotografie mit Nordlicht ( Teil 3 )

Und weiter geht es mit unserem Tutorial zum Thema Poirtraitfotografie mit Nordlicht in unserem 3. und letzten Teil. Falls Ihr den 1. und 2. teil noch nicht kennt, gibt es HIER den 1. Teil und HIER den 2. Teil zum nachlesen.

In unserem letzten Teil, möchte ich etwas auf das “lesen” des Modells eingehen. Sicherlich haben die meisten von uns eine ziemlich genaue Vorstellung, wie wir einen Menschen in Szene setzen möchten oder wir möchten Bilder nachstellen, die wir uns als Vorlage herausgesucht haben. ( Natürlich kann man Menschen auch ohne jegliche Vision fotografiern und das Motiv improvisieren ! ) Hier sollten man auf jeden Fall darauf achten, sein eigenes Bild nicht zu verlieren. Ein ganz wichtiges Element hierbei ist das Licht. Nicht jede Lichtart/Lichtform funktioniert bei allen Menschen gleich und wir sollten deshalb grosse Aufmerksamkeit im lesen des Lichtes setzen.

Bei diesem Tutorial fotografiere ich von einem Einbeinstative und der Lumix S5 und dem 50mm von Panasonic / ISO 640 — Blende 2.8 — Zeit 1/250 

Für den Hintergrund habe ich ein Stück schwarzen Samt gespannt. Samt “schluckt” relativ viel Licht. 

Den Weissabgleich hole ich mir über eine Graukarte. Dazu mehr am Ende dieser Seite.

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Klicke mit der Maus oder auf Deinem Touchscreen mit dem Finger in das Bild (unten) und Du kannst das Bild bewegen und in alle Richtung schauen. So bekommst Du eine perfekte 360° Ansicht von der Situation während des Fotos.

Licht Set 4: Wir haben uns um weitere 90° im Uhrzeigersinn gdfreht und und die Lichtquelle ( das Nordlicht ) kommt nun von der rechten Seite. Vom 1. Set haben wir uns also insgesamt um 180° gedreht und haben jetzt das gleiche Licht wie auf dem Set 1 und 2, bloss von der rechten Seite. Das Licht verläuft wieder wunderbar von rechts nach links. Von hell nach dunkler.

Licht Set 5: Hier nehmen wir wieder eine weisse Fläche als Aufhellung von der linken Seite dazu damit die dunkle linke Gesichtshälfte von Naomi aufgehellt wird. So mindern wir den Lichtabfall, den wir noch in Set 4 hatten. Die weisse Fläche reflektiert das Fensterlicht und hellt die dunkle Seite auf. Wie intensiv aufgehellt werden soll, könnt Ihr bestimmen indem der Aufheller näher oder weiter weg positioniert wird. Spielt auch mal mit der hohe der Position.

In dem Bild obern sieht man hervorragend wie der Aufheller auf der linken Seite aufliegt.

Als Aufhellung könnt Ihr einen klassischen gekauften Aufheller benutze, egal ob rund oder eckig oder nennt einfach ein weisses Betttuch, Styroporplatte oder alles was weiss ist.  Alternativ könnt Ihr natürlich auch andere Oberflächen benutzen, wie Silber, Gold oder Grau nehmen. Möglichst Materialien die eher Farbneutral sind. Der Aufheller beeinflusst natürlich auch die Farbe die reflektiert.

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Klicke mit der Maus oder auf Deinem Touchscreen mit dem Finger in das Bild (unten) und Du kannst das Bild bewegen und in alle Richtung schauen. So bekommst Du eine perfekte 360° Ansicht von der Situation während des Fotos.

Über den Colorchecker kann ich mir meinen Weissabgleich holen. Diese genormte Graukarte ist relativ teuer und ihr könnt genauso ein möglichst neutrales weisses Blatt Papier nehmen. Experimentiert etwas mit dem Weissabgleich und stellt ihn so ein wie es Euch gefällt. 

Bevor wir jetzt zu einem Fazit dieses Tutorial kommen, möchte ich Euch bitten alle Lichtverhältnisse noch einmal miteinander zu vergleichen. Versucht das Licht zu lesen und was das für unser Foto bedeutet. Das wiederum übertragt Ihr auf das Model. In einem abschliessenden FAZIT werde ich Euch dann meine Sichtweise auf das Licht geben und noch weiter auf das Thema “lesen” von einem Model eingehen.