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Portraitfotografie mit Nordlicht ( Teil 3 )

Portraitfotografie mit Nordlicht ( Teil 3 )

Und weiter geht es mit unserem Tutorial zum Thema Poirtraitfotografie mit Nordlicht in unserem 3. und letzten Teil. Falls Ihr den 1. und 2. teil noch nicht kennt, gibt es HIER den 1. Teil und HIER den 2. Teil zum nachlesen.

In unserem letzten Teil, möchte ich etwas auf das “lesen” des Modells eingehen. Sicherlich haben die meisten von uns eine ziemlich genaue Vorstellung, wie wir einen Menschen in Szene setzen möchten oder wir möchten Bilder nachstellen, die wir uns als Vorlage herausgesucht haben. ( Natürlich kann man Menschen auch ohne jegliche Vision fotografiern und das Motiv improvisieren ! ) Hier sollten man auf jeden Fall darauf achten, sein eigenes Bild nicht zu verlieren. Ein ganz wichtiges Element hierbei ist das Licht. Nicht jede Lichtart/Lichtform funktioniert bei allen Menschen gleich und wir sollten deshalb grosse Aufmerksamkeit im lesen des Lichtes setzen.

Bei diesem Tutorial fotografiere ich von einem Einbeinstative und der Lumix S5 und dem 50mm von Panasonic / ISO 640 — Blende 2.8 — Zeit 1/250 

Für den Hintergrund habe ich ein Stück schwarzen Samt gespannt. Samt “schluckt” relativ viel Licht. 

Den Weissabgleich hole ich mir über eine Graukarte. Dazu mehr am Ende dieser Seite.

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Klicke mit der Maus oder auf Deinem Touchscreen mit dem Finger in das Bild (unten) und Du kannst das Bild bewegen und in alle Richtung schauen. So bekommst Du eine perfekte 360° Ansicht von der Situation während des Fotos.

Licht Set 4: Wir haben uns um weitere 90° im Uhrzeigersinn gdfreht und und die Lichtquelle ( das Nordlicht ) kommt nun von der rechten Seite. Vom 1. Set haben wir uns also insgesamt um 180° gedreht und haben jetzt das gleiche Licht wie auf dem Set 1 und 2, bloss von der rechten Seite. Das Licht verläuft wieder wunderbar von rechts nach links. Von hell nach dunkler.

Licht Set 5: Hier nehmen wir wieder eine weisse Fläche als Aufhellung von der linken Seite dazu damit die dunkle linke Gesichtshälfte von Naomi aufgehellt wird. So mindern wir den Lichtabfall, den wir noch in Set 4 hatten. Die weisse Fläche reflektiert das Fensterlicht und hellt die dunkle Seite auf. Wie intensiv aufgehellt werden soll, könnt Ihr bestimmen indem der Aufheller näher oder weiter weg positioniert wird. Spielt auch mal mit der hohe der Position.

In dem Bild obern sieht man hervorragend wie der Aufheller auf der linken Seite aufliegt.

Als Aufhellung könnt Ihr einen klassischen gekauften Aufheller benutze, egal ob rund oder eckig oder nennt einfach ein weisses Betttuch, Styroporplatte oder alles was weiss ist.  Alternativ könnt Ihr natürlich auch andere Oberflächen benutzen, wie Silber, Gold oder Grau nehmen. Möglichst Materialien die eher Farbneutral sind. Der Aufheller beeinflusst natürlich auch die Farbe die reflektiert.

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Klicke mit der Maus oder auf Deinem Touchscreen mit dem Finger in das Bild (unten) und Du kannst das Bild bewegen und in alle Richtung schauen. So bekommst Du eine perfekte 360° Ansicht von der Situation während des Fotos.

Über den Colorchecker kann ich mir meinen Weissabgleich holen. Diese genormte Graukarte ist relativ teuer und ihr könnt genauso ein möglichst neutrales weisses Blatt Papier nehmen. Experimentiert etwas mit dem Weissabgleich und stellt ihn so ein wie es Euch gefällt. 

Bevor wir jetzt zu einem Fazit dieses Tutorial kommen, möchte ich Euch bitten alle Lichtverhältnisse noch einmal miteinander zu vergleichen. Versucht das Licht zu lesen und was das für unser Foto bedeutet. Das wiederum übertragt Ihr auf das Model. In einem abschliessenden FAZIT werde ich Euch dann meine Sichtweise auf das Licht geben und noch weiter auf das Thema “lesen” von einem Model eingehen.

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